site background
site background
FLINTA*:
steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen und ist der Versuch einen Ausdruck für eine Personengruppe zu finden, die nicht cis männlich ist. Ein cis Mensch ist eine Person, die sich dem ihr bei ihrer Geburt zugeteilten Geschlecht zugehörig fühlt.
site background site background

Stereotype abbauen

Stereotype abbauen

Stereotype prägen unsere Zukunft, Phrasen bestimmen unser Leben. Hier siehst du was Stereotype für Folgen haben können, und wie diese vermutlich auch dein Leben verändert haben.

💬 Was passiert? Schon in der Kindheit wird vermittelt, was „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ ist.
Folge: Mädchen und FLINTA* entwickeln seltener Interesse oder Selbstvertrauen in technischen Bereichen – obwohl sie die gleichen Fähigkeiten hätten.
💬 Was passiert? In Schule, Uni und Beruf sehen FLINTA* kaum andere FLINTA*, die erfolgreich in MINT arbeiten.
Folge: Ohne sichtbare Vorbilder fehlen Motivation und das Gefühl: „Ich gehöre hierher.“
💬 Was passiert? FLINTA* erleben häufiger sexistische Kommentare, werden weniger ernst genommen oder ausgeschlossen.
Folge: Sie fühlen sich im Studium oder Beruf nicht willkommen – und wechseln den Bereich oder steigen aus.
💬 Was passiert? Viele FLINTA* unterschätzen sich, selbst wenn sie gute Leistungen erbringen – oft durch gesellschaftliche Einflüsse.
Folge: Sie trauen sich weniger zu und meiden technische Studiengänge oder bewerben sich seltener auf Führungspositionen.
💬 Was passiert? FLINTA* übernehmen häufiger Betreuung von Kindern oder Pflegearbeit – MINT-Berufe sind oft unflexibel.
Folge: Karrierewege in MINT passen schlecht mit familiären Verpflichtungen zusammen.
💬 Was passiert? Förderprojekte setzen meist erst spät an oder erwarten, dass sich FLINTA* an „männlich geprägte“ Strukturen anpassen.
Folge: Strukturelle Barrieren bleiben bestehen – echte Veränderungen brauchen tiefere Systemänderungen.
site background site background