💬 Was passiert? Schon in der Kindheit wird vermittelt, was „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ ist.
Folge: Mädchen und FLINTA* entwickeln seltener Interesse oder Selbstvertrauen in technischen Bereichen – obwohl sie die gleichen Fähigkeiten hätten.
💬 Was passiert? In Schule, Uni und Beruf sehen FLINTA* kaum andere FLINTA*, die erfolgreich in MINT arbeiten.
Folge: Ohne sichtbare Vorbilder fehlen Motivation und das Gefühl: „Ich gehöre hierher.“
💬 Was passiert? FLINTA* erleben häufiger sexistische Kommentare, werden weniger ernst genommen oder ausgeschlossen.
Folge: Sie fühlen sich im Studium oder Beruf nicht willkommen – und wechseln den Bereich oder steigen aus.
💬 Was passiert? Viele FLINTA* unterschätzen sich, selbst wenn sie gute Leistungen erbringen – oft durch gesellschaftliche Einflüsse.
Folge: Sie trauen sich weniger zu und meiden technische Studiengänge oder bewerben sich seltener auf Führungspositionen.
💬 Was passiert? FLINTA* übernehmen häufiger Betreuung von Kindern oder Pflegearbeit – MINT-Berufe sind oft unflexibel.
Folge: Karrierewege in MINT passen schlecht mit familiären Verpflichtungen zusammen.
💬 Was passiert? Förderprojekte setzen meist erst spät an oder erwarten, dass sich FLINTA* an „männlich geprägte“ Strukturen anpassen.
Folge: Strukturelle Barrieren bleiben bestehen – echte Veränderungen brauchen tiefere Systemänderungen.